vom 30.03.05 bis 01.05.05
Mit dem Zeichenstift hatte es Bernd Schobeß schon sehr zeitig. Er konnte bereits zeichnen bevor er zu sprechen begann. Zumindest ist das in der Familie überliefert. Sich mit Pinsel, Zeichenstift oder Farbe zu artikulieren war ihm offenbar nicht in die Wiege gelegt worden. Denn weder Mutter noch Vater hatten künstlerische Ambitionen. Sie unterstützen und bestärkten ihn jedoch auf seinem künstlerischen Weg. Die damaligen Zeichnungen, Tierdarstellungen und gemalten Pflanzen, wurden von der Großmutter akribisch gesammelt.

Bernd Schobeß wurde am 30 März 1945 in Bad Suderode geboren. Vor Abschluss der 10 Klasse bewarb er sich in der Porzellanmanufaktur Meißen als Porzellanmaler. Unter Hunderten von Bewerbern landete er auf Platz drei und hätte gute Chancen gehabt angenommen zu werden.

Die Aussicht, künftig nur noch vorgegebene Motive auf Teller, Tassen und Schüsseln zu malen, stand seinem Streben nach künstlerischen Freiräumen entgegen. Er entschied sich gegen eine Lehrstelle in Meißen, machte Abitur und studierte ab 1963 an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt Mühlhausen. Ab 1967 war er Lehrer für Kunst und Deutsch in Ditfurt. Gleichzeitig promovierte er an der Erfurter Hochschule in der Sektion Literatur- und Kunstwissenschaften zum Dr.phil.

1974 ging er als Kunstlehrer an das Institut für Lehrerbildung (IFL) Quedlinburg und seit 1990 ist er Lehrer am Quedlinburger GutsMuths-Gymnasium.
Die Kunst ließ ihn aber auch in seiner Freizeit nicht los, so leitete er über zehn Jahre ehrenamtlich den Kunsthoken und betreute dort über 100 Ausstellungen. Das war seine „Nische“ im „sozialistischen Alltag“.
Der Mal-und Zeichenzirkel im damaligen Kreiskulturhaus trug ebenfalls seinen Stempel. Fünf Schüler dieses Zirkels haben später an Kunshochschulen in Halle Berlin und Dresden studiert. Darunter auch so bekannte Namen wie, Jochen Müller und Bernd Papke.

Der Drang sich künstlerisch zu artikulieren ist bei Schobeß ungebrochen. Jahrelang konnte er sich nicht von der gegenständlichen Malerei lösen, erst mit der Jahrtausendwende begann er neue Wege zu gehen. Er ist stolz darauf, nicht durch eine bestimmte Schule geprägt zu sein sondern verstand sich immer als Suchender.
Mit seinen neuesten Bildern, bei denen er mit natürlichen Materialien wie Sand, Kies, Gips oder Holz und Farbe experimentiert , scheint er nun seinen eigenen Weg gefunden zu haben.
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24. September 2017
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